Ärzte News

Ärzte News · 08.06.2021
Ein selbständiger Zahnarzt klagte wegen seiner Besteuerung. Er wurde mit einem Einkommen CHF 567000 veranlagt. In diesem Betrag wurden CHF 124000 nach einer Buchprüfung durch die Steuerverwaltung geschätzt (sog. Ermessenszuschlag Urteil 2C_963/2020 vom 7. Mai 2021). Der Revisor begründete die Hinzurechnung mit einem nicht nachgewiesenen, dennoch nachvollziehbaren Vermögensvergleich.
Ärzte News · 20.05.2021
In dem Prozess wird eine AG beschuldigt, dass sie den Lohn der bei ihr arbeitenden quellensteuerpflichtigen Mediziner nicht auf ein Jahr gerechnet hat, um den relevanten Steuersatz zu berechnen. Sie habe die Quellensteuer auf Cashauszahlungen nicht abgerechnet. Es war fraglich, ob es sich um ein Nachforderungsverfahren handeln könnte oder, ob ein Nachsteuerverfahren vorliege. Ein Nachsteuerverfahren verlangt das Bestehen eines rechtskräftigen Bescheids, was hier anerkannt wurde.

Ärzte News · 19.05.2021
Bern, 19.05.2021 - infolge des Abkommens mit der EU nimmt die Schweiz am Binnenmarkt der EU für Medizinalprodukte teil. Eine Aktualisierung von diesem ist überfällig. Diese wird von der EU an Entwicklungen des institutionellen Abkommens gebunden, welches bisher nicht abgeschlossen werden könnte. Dies führt zu Hemmnissen bei Lieferungen von Medizinprodukten bei der Schweiz und der EU. Der BR hat deswegen Massnahmen beschlossen.
Ärzte News · 04.05.2021
Das Gericht entschied: Sofern der Verkauf einer Arztpraxis unmöglich sei, wäre für die Definition des Verkehrswerts von einer Wohnnutzung auszugehen. Verkehrswert im Rahmen mit der Umwandlung einer Geschäftsimmobilie ins Privateigentum sei der Wert, den ein werturteilsfreier Käufer dem Steuerzahler dafür zu bezahlen bereit wäre. Grundsatz für die Definition des Verkehrswerts der Praxis sei deren Wert nach Vornahme der für die Nutzungsänderung als Wohneinheit nötige Umgestaltungen.

Ärzte News · 27.04.2021
Bei der aktuellen mehrwertsteuerlichen Beurteilung, ob eine von der Steuer ausgenommene Heilbehandlung vorliegt, wird grundsätzlich auf TARMED abgestellt. Die Tarifstruktur TARMED dient der Abrechnung von ambulanten ärztlichen Leistungen in Arztpraxen und Spitälern mit Einzelleistungstarif. Ausnahmen von diesem Grundsatzwerden definiert. Als Erbringer von Heilbehandlungen gelten die zugelassenen Ärzte und Ärztinnen.
Ärzte News · 02.02.2021
Die Krankheits- und Unfallkosten sind abzugsfähig, unabhängig davon, ob sie durch eine andere Lebensgestaltung hätten vermieden werden können. Voraussetzung sei, dass die Behandlung medizinisch indiziert sei. Die zusätzlichen Kosten auf der halbprivaten Abteilung seien die Lebenshaltungskosten, enschied das Gericht.

Ärzte News · 10.12.2020
Beim Verkauf einer Arztpraxis gehört der Goodwill wie Patientenstamm dem Unternehmen und nicht dem veräussernden Arzt. Bringt der Arzt den Patientenstamm aus seinem Unternehmen ohne Entschädigung in eine dritte Gesellschaft ein, wird eine verdeckte Gewinnausschüttung aus dem Verkauf aufgerechnet. Die Verletzung der Treuepflicht gegenüber der verkauften AG liegt ebenfalls vor.
Ärzte News · 19.11.2020
In diesem Beitrag werden die Arztpraxen in der Schweiz, die von den in Deutschland Ansässigen als Personengesellschaft (keine AG, keine GmbH) geführt werden. Werden diesem im Ausland wohnhaften Personen die persönlichen Steuervorteile wie Ehegattensplitting (hier: Ehegatte ist in DE wohnhaft und ggf. tätig) in der Schweiz gewährt? Unterliegen diese Personen der ordentlichen Veranlagung in der Schweiz mit einer Ausscheidung ausländischer Einnahmen? Sind sie vermögensteuerpflichtig?

Ärzte News · 05.11.2020
Bern, 05.11.2020 Festlegung von Höchstzahlen von Leistungserbringern im ambulanten Bereich KVG-Revision - Vernehmlassungseröffnung: Departement des Innern Die Umsetzung besteht aus drei Teilprojekten, die bezwecken, die Zulassungsvoraussetzungen zu regeln, ein Register einzurichten und die schärferen Kriterien für die Festlegung von Höchstzahlen von Leistungserbringern im ambulanten Bereich zu definieren. Vernehmlassungsfrist: 16.02.2021
Ärzte News · 04.11.2020
Der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten soll sich künftig an einem regionalen Versorgungsgrad orientieren, entschied der Bundesrat und hat das Vernehmlassungsverfahren zur Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) und weiterer Verordnungen zur Umsetzung der KVG-Revision «Zulassung von Leistungserbringern» eröffnet. Die Revision delegiert an die Kantone das dauerhafte Instrument, die Anzahl der Ärztinnen und Ärzte zu regeln.

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