Steuernews Deutschland

Steuernews Deutschland · 09.02.2022
Sofern Sie online Dienstleistungen und Produkte in EU anbieten, war Ihnen das sog. „Mini-One-Stop-Shop“-Verfahren, sog. „MOSS“ bekannt. In diesem vereinfachten und vereinheitlichen Verfahren können Unternehmer die geschuldete Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer, welche im Fall des Verkaufs in den anderen EU-Ländern geschuldet wird, in dem Land des Unternehmens im Rahmen der Umsatzsteueranmeldung erklären und bezahlen. Die neue und einzige Stelle innerhalb der EU ist das neue OSS-Internetportal.
Steuernews Deutschland · 03.02.2022
Verpassen Sie keine Termine mehr! A-S-C-L Steuerexperten helfen Ihnen rund um Ihre Steuererklärungen in der Schweiz und in Deutschland. Sofern Sie verpflichtet sind, Ihre Steuererklärung beim deutschen Finanzamt abzugeben, gilt für Sie als Privatperson der Termin 31. Juli. Sofern Sie Ihre Steuererklärung einem Steuerberater anvertrauen, kann dieser die Fristverlängerung bis zum 28.02. des Jahres, das dem Folgejahr folgt, also 14 Monate später nach dem Ablauf des Steuerjahres, beantragen.

Steuernews Deutschland · 25.08.2021
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied in den Rechtssachen betr. des automatischen Informationsaustausches, dass das garantierte Recht auf einen Rechtsbehelf erfordert, dass über den Austausch der Informationen zwischen den EU-Mitgliedstaaten eine Klageerhebung möglich sein sollte. Dies wird im Art. 47 EU-Charta im Hinblick auf das darin verankerte Recht auf Rechtsschutz bestimmt (Urteil C-245/19, C-246/19).
Steuernews Deutschland · 02.08.2021
Zur Kriminalitätsbekämpfung der internationalen Steuerhinterziehung hat Deutschland am 10.6.2021 das Gesetz zur Abwehr von Steuervermeidung und unfairem Steuerwettbewerb verabschiedet. Das Ziel ist es, die Steuereinnahmen zu stärken. Unternehmen und Personen, die Beziehungen mit Staaten haben, die Steuer-Standard nicht einhalten, werden verfolgt, sofern sie Besteuerung in Deutschland aktiv unterlassen.

Steuernews Deutschland · 18.06.2021
Mit dem neuen VAT E-Commerce-Package - MwSt-Digital-Paket, der ab dem 1. Juli 2021 innerhalb der EU in Kraft tritt, ergeben sich die neuen steuerlichen Verpflichtungen in der EU und im Verhältnis der EU mit Drittstaaten wie die Schweiz. Welche Regeln sind für online Geschäftsleute und Privatpersonen, die online handeln oder Dienstleitung erbringen, sind obligatorisch zu beachten? Welche Regeln gelten als ein Wahlrecht? Was ist beim One-Stop-Shop zu beachten?
Steuernews Deutschland · 28.05.2021
In Deutschland wurde der Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Anti-Steuervermeidungsrichtlinie beschlossen. Folgende Regelung wurde neu aufgenommen: Die Erklärungsfristen sollten für die deutschen Steuererklärungen 2020 um drei Monate verlängert werden sollen. Für Steuerpflichtige, die durch einen Steuerberater vertreten sind, soll die Frist für 2020 am 31.5.2022 enden.

Steuernews Deutschland · 10.12.2020
Die OECD arbeitet an einem Vorschlag, eine weltweite Mindeststeuer einzuführen, um eine gerechtere Besteuerung zu sichern und Steuern den Staaten zukommen zu lassen, auf deren Märkten und online Plattformen der Umsatz erwirtschaftet wurde. Der sog. Pillar Two soll blockieren, dass internationale Unternehmen und Konzerne, ihre Gewinne in Niedrigsteuerländer verschieben. Die Schweiz unterstütz diesen Vorhaben nicht und ist der Ansicht, dass mit der aktuellen Umsatzsteuerbesteuerung dieses...
Steuernews Deutschland · 04.12.2020
Nach der bisherigen Rechtsprechung des deutschen BFH könnte eine Kaufpreisaufteilung anhand der im Kaufvertrag vereinbarten Verhältnisse vorzunehmen werden. Dies führte zur vertraglichen Gestaltung der Kaufverträge, in denen bei der Aufteilung des Werts der Immobilien auf das Gebäude und Boden von den realen Verhältnissen abgewichen wurde. Gibt es jedoch Anhaltspunkte dafür, dass eine Kaufpreisaufteilung nur zum Schein vorgenommen worden ist, nicht zu folgen.

Steuernews Deutschland · 25.11.2020
Der deutsche BFH entschied, dass die Abschreibung bei der Ermittlung des Gewinns aus der Veräusserung einer ausländischen Liegenschaft zu berücksichtigen sei (BFH, Urteil v. 14.7.2020 - VIII R 37/16).
Steuernews Deutschland · 20.11.2020
In Deutschland sind Steuerpflichtige dazu verpflichtet, Finanzbehörden ihre Steuererklärung elektronisch zu übermitteln, wenn sie Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder selbständige Einkünfte erzielen. Die Finanzbeamten können auf die elektronische Übermittlung verzichten, wenn dies eine „unbilligen Härte“ bedeuten würde, d. h. wenn die elektronische Abgabe wirtschaftlich oder persönlich nicht zumutbar ist.

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