Artikel mit dem Tag "der Internationale Automatische Informationsaustausch AIA"



Der Bundesrat hat folgende Änderungen der Verordnung über den internationalen automatischen Informationsaustausch in Steuersachen (AIAV) beschlossen: 1 Die Aufhebung der Ausnahmebestimmung für Stockwerkeigentumsgemeinschaften 2 eine Anpassung der geltenden Sorgfaltspflichten. 3 Ausweis in US-Dollar 4 eine Dokumentenaufbewahrungspflicht für meldende schweizerische Finanzinstitute Diese Änderungen werden per 1. Januar 2021 in Kraft treten.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat im Oktober 2020 mit 86 Staaten die Informationen über Finanzkonten ausgetauscht. Steuerstrafrechtliche Sicherheit sowie einen ruhigen Schlaf kann man, durch das Delegieren der steuerlichen Angelegenheiten an einen Steuerberater sicherstellen.

Die Straflosigkeit wird jedoch nur gewährt, wenn - nebst anderen Voraussetzungen - die Steuerbehörden vorher noch keine Kenntnis von der Hinterziehung hatten. Nach der Einführung des automatischen Informationsaustausches (AIA) hat die ESTV zu dieser Voraussetzung eine präzisierende Auslegung publiziert. Legen Erben von unversteuerten Einkünften und Vermögen die Steuerhinterziehung des Erblassers sofort offen, könnten sie in den Genuss einer vereinfachten Nachbesteuerung kommen.
Eine Selbstanzeige ist strafbefreiend nur dann wirksam, wenn sie im Vorfeld beim Finanzamt eingereicht wurde, vollständig ist sowie die hinterzogenen Steuern, Zinsen und Strafzuschläge innerhalb einer Frist vollständig bezahlt werden.

Steuernews Deutschland · 29.03.2019
Die Einkommensteuer entsteht mit Ablauf eines Kalenderjahres am 31.12. 24:00 Uhr. Gleichwohl beginnt die sog. Festsetzungsfrist zu laufen. Wenn eine Einkommensteuererklärung überhaupt nicht beim Finanzamt eingereicht wird, obwohl man dazu verpflichtet ist, beginnt die Festsetzungsfrist in Deutschland erst drei Jahre nach dem Jahr, in dem die Steuer entstanden ist. Beachten Sie bitte: Im Fall einer vorsätzlichen Steuerhinterziehung beträgt diese Frist nicht vier, sondern zehn Jahre!
Schweizer Banken übermitteln Kapitalerträge nach Deutschland in CHF # Infolge vergleicht das deutsche Finanzamt den Kapitalbestand in CHF mit der Steuererklärung in Euro. Die Steuerreporte der Banken an ihre Kunden sind i. d. R. in Euro. Steuerpflichtige, die die Frage nach Differenzen vom Finanzamt bekommen, können ggf. in Erklärungsnot geraten, sofern die Daten nicht zu einem bestimmten Stichtag umrechenbar sind.

Auf die in der Schweiz anfallenden Zinserträge von EU-Steuerpflichtigen wird gemäss dem Zinsbesteuerungsabkommen von den Schweizer Zahlstellen einen Steuerrückbehalt von 35 % erhoben. Dieser fliesst zu 75 % an das Steuersitzland des Steuerpflichtigen ab. Die restlichen 25 % bleiben in der Schweiz als Kostenausgleich. Alternativ kann der Steuerrückbehalt auf Anweisung des Zinsempfängers durch eine Meldung der Zinszahlung an die Finanzbehörden des Wohnsitzstaates ersetzt werden.
Mit dem Ziel, grenzüberschreitende Steuerhinterziehung zu verhindern, startete vor einigen Jahren der Internationale Automatische Informationsaustausch (AIA). Für die Konten in der Schweiz gilt folgende Ausnahme in Deutschland: Konten und Depots über 1 Mio. US-Dollar werden ab dem 30.9.2018; alle übrigen Konten und Depots ab dem 30.9.2019 gemeldet.