Steuern für Grenzgänger

Vermietet ein Arbeitnehmer seine Wohnräume als Arbeitsräume an seinen Arbeitgeber für dessen Unternehmen, kann er grundsätzlich die ihm für Renovierungsaufwendungen in Rechnung gestellte deutsche Umsatzsteuer als Vorsteuer steuermindernd zurückfordern. (BFH Urteil vom 07.05.2020 - V R 1/18)
Einst waren Grenzgänger Personen, die höchstens 20 Kilometer von der Grenze entfernt wohnten und täglich zu ihrem Wohnort zurückkehrten. Heute fällt steuerlich jede Person, die folgende Merkmale aufweist unter diesem Begriff: (i) regelmässige unselbstständige Erwerbstätigkeit, (ii) Wohnsitz im grenznahen Raum, (iii) tägliche Arbeit im anderen Staat und (iv) Rückkehr an den Wohnsitz nach Arbeitsende. Erachtet Ihr diese neue Möglichkeit der Besteuerung in der Schweiz als gut?

Dass eine Person ohne Funktionsbezeichnung im Handelsregister eingetragen sei, stehe seiner Einbeziehung in den leitenden Personenkreis »leitender Angestellter« nicht entgegen, entschied das deutsche Finanzgericht. Dies genüge den Anforderungen von Konsultationsvereinbarungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Az. I R 60/17).
Sollte Ihre Hauptwohnung am Beschäftigungsort liegen, wird die zweite Wohnung als doppelte Haushaltsführung nicht anerkannt, sofern die Arbeitsstätte in zumutbarer Weise von der Hauptwohnung täglich erreicht werden kann. (BFH Urteil vom 16.11.2017).

Ein Arbeitnehmer, der vor Auszahlung seiner Abfindung aus einem deutschen Arbeitsverhältnis in die Schweiz verzogenen ist, muss die Abfindung in dem Staat versteuern, in dem er zum Zeitpunkt der Auszahlung der Abfindung ansässig war.
Altersvorsorgeaufwendungen und Krankenversicherungsbeiträge von in einem EU-EWR Mitgliedstaat tätigen, aber in Deutschland wohnenden Arbeitnehmern, deren Arbeitslohn nach einem Doppelbesteuerungsabkommen von der deutschen Besteuerung freigestellt ist, sind vom Sonderausgabenabzug ausgenommen (EuGH, 22. Juni 2017)

# Diese sind in Deutschland nur steuerfrei, wenn die Spekulationsfrist von einem Jahr überschritten ist. Über die Steuerfreiheit entscheidet das Finanzamt, deswegen ist die genaue Dokumentation in der Steuererklärung in der Rubrik „Sonstige Einkünfte“ erforderlich. Spekulieren Sie unterhalb eines Jahres mit den Coins, muss der Gewinn versteuert werden. Die Freigrenze beträgt Euro 600. Verluste können verrrechnet werden. Die Gewinne aus den Mining- Geschäften werden i. d. R. als...
Geringere Steuerbelastung durch Zusammenveranlagung der Ehegatten - dies trifft bei den meisten zu. Der Bundesgerichtshof gab einem Ehegatten recht, der trotz Verweigerung seines Ehepartners, eine geringere Steuerbelastung durch die Zusammenveranlagung anklagte. Es bestehe nach Ansicht des Gerichts im Fall einer geringeren Steuerbelastung durch eine Zusammenveranlagung eine Verpflichtung zu dieser. Was ist aber, wenn ein Ehepartner, um den anderen „zu ärgern“, die Unterschrift verweigert?

Das schweizerische Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) ermöglicht Versicherten, den Erwerb ihres Wohneigentums mit ihrem Vorsorgeguthaben (z. B. Haus, Wohnung, Renovationen, Rückzahlung von Hypothekendarlehen) zu finanzieren.
Obligatorische Beiträge werden in Deutschland steuerlich als Vorsorgeaufwendungen abzogen. Beiträge ins Überobligatorium von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sind hingegen und im Gegensatz zur Schweiz steuerlich nicht abzugsfähig und sind als Bestandteil des Lohns in Deutschland zu versteuern.

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