Artikel mit dem Tag "Selbstanzeige"



Das deutsche Bundesfinanzministerium BMF beauftragte am 14.1.2021 die Experten, die Besprechungen mit einem Whistleblower zu führen und die Daten zur Aufdeckung Steuerhinterziehung zu erwerben, die am 10.2.2021 gekauft wurden. Inzwischen seien die Fakten geklärt. Die Personendaten können den berechtigten Ländern zwecks Prüfung und Einleitung von steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren zur Verfügung gestellt werden.
Wann und wer hat Anspruch auf die vereinfachte Nachbesteuerung im Fall der Steuerhinterziehung? Ein auf beide Ehegatten lautendes Bankkonto reiche nicht als Beweis dafür, wem die Vermögenswerte gehören. Sofern die Ehefrau behauptet, ein Vermögenswert sei Eigentum des einen oder anderen, muss sie dies beweisen. Gelingt dieser Beweis nicht, so wird das Miteigentum beider Ehegatten angenommen. Sachgerecht ist in solchen Fällen die quotenmässig hälftige Aufteilung bei Nachsteuerverfahren.

Sollte es sich nach einem Todesfall herausstellen, dass eine verstorbene Person in der Schweiz bei der Steuererklärung falsche Angaben machte, wären die Erben verpflichtet, nicht nur die hinterzogenen Steuern zahlen; sondern auch die Strafsteuern. Es brauchte mehrere Verurteilungen in Strassburg, bis die Schweiz auf diese Praxis umstellte. Steuerpflichtige dürfen beim ersten Mal sich straflos selbst anzeigen. Geschuldet werden in diesem Fall nur die Nachsteuern für maximal zehn Jahre und der Ver
Eine Selbstanzeige ist strafbefreiend nur dann wirksam, wenn sie im Vorfeld beim Finanzamt eingereicht wurde, vollständig ist sowie die hinterzogenen Steuern, Zinsen und Strafzuschläge innerhalb einer Frist vollständig bezahlt werden.