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Mahnung vom Steueramt? Wie Steueramt ZH Ärztin ruinierte

Willkürliche Steuer-Schätzungen: wie Steueramt ZH eine Ärztin ruinierte # jährlich werden in jedem Kanton Steuerpflichtige amtlich geschätzt, weil die Steuererklärung trotz Mahnung nicht eingereicht wird. Die Faustregel lautet, dass jemand bis zu 20 Prozent höher eingeschätzt werden darf, als im Vorjahr. 10% dieser Fälle erwiesen sich lt. Statistik als immer noch zu tief eingeschätzt. Die Steuerbehörden seien verpflichtet, eine Einschätzung vorzunehmen, wenn jemand keine Steuererklärung einreiche, entschieden die Richter aus Lausanne. Dass diese Taxation zu hoch ausfallen könne, liege in der Natur einer Schätzung. Allerdings dürfe die Veranlagung nicht aus fiskalischen Motiven oder zur Bestrafung des Steuerpflichtigen zu seinem Nachteil angelegt sein. Das Schweizer Bundesgericht erklärt allerdings (Urteil 2C_679/2016; 2C_680/2016) nicht alle überhöhten Einschätzungen einer Anästhesieärztin für nichtig, sondern nur jene, die erfolgten, nachdem ihr Lohn gepfändet worden sei. Diese Ärztin, welche pro Jahr rund 250’000 Franken verdiente, war depressiv und deshalb nicht in der Lage, ihre Steuererklärung einzureichen. Die Einschätzungen liess sie unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Haben Sie Fragen zu Steuerschätzungen, Abänderungen von Veranlagungen und Steuerentscheiden?  Rufen Sie uns, A-S-C-L Steuer- und Rechtsberater CH unter + 41 (0) 71 508 20 99 an.