Artikel mit dem Tag "Ricardo"



03.09.2021
Seit dem 15. März 2021 beteiligt sich die Schweiz am Import Control System (ICS2) der EU. Zolldaten, welche insb. im Online-Handel anfallen, werden komplett zum Zeitpunkt des Versands aus Drittstaaten rapportiert. Dies führt zur effizienten Kontrolle durch die entsprechende Zollverwaltung im EU-Land sowie die Eidgenössische Zollverwaltung (EDV).
03.09.2021
Der neue EU-Steuer-Aktionsplan nimmt die Online-Verkäufer in der EU und auch in der Schweiz unter die Lupe. Die EU-Kommission hat ein Steuerpaket angenommen, mit dem der Aufschwung sichergestellt werden soll. Der Steuer-Aktionsplan nimmt wieder einmal die Bekämpfung vom Steuermissbrauch, die Eindämmung des unlauteren Steuerwettbewerbs unter die Lupe (Pressemitteilung IP/20/1334 vom 15.7.2020). Auch durch das neue deutsche JStG wurden in Deutschland die gravierenden Änderungen im Umsatzsteuer

03.09.2021
Die Frage „gewerblich oder privat?“, beschäftigt viele Verkäufer, die auf Ricardo, Tutti, eBay, Amazon verkaufen und ihre Tätigkeit über ihr Account als Privatpersonen abwickeln, da sie z. B. nur ihr Keller räumen wollen. Es gibt aber auch Unternehmer als "Privatverkäufer", die den komplexen Vorschriften eines geschäftlichen Kontos ausweichen wollen. Der massgebenden gerichtlichen Differenzierung (Urteil v. 04.10.2018, Az. C-105/17) lag ein Sachverhalt aus Bulgarien zugrunde:
29.03.2019
Viele kennen das: Kinder sind ausgezogen, ihre Kleider und ihr Spielzeug sind geblieben. Sie verkaufen alles über ein Online-Portal. Dann kommen Sie auf Idee, regelmässig online zu handeln. Gewinne, welche durch Verkäufe auf Ricardo, Ebay, Amazon etc. entstehen, sind in der Steuererklärung zu deklarieren, sofern es sich bei Ihrer Tätigkeit nicht um Einzelfälle handelt. Je nachdem, in welchem Land Sie tätig sind und ob die Mindestschwelle überschritten ist, wären die Umsatzsteuern geschuldet.