AIA: Für wen besteht Handlungsbedarf?

# Mit dem Ziel, grenzüberschreitende Steuerhinterziehung zu verhindern, startete 2017 der Internationale Automatische Informationsaustausch (AIA). Für die Konten in der Schweiz gilt folgende Ausnahme in Deutschland: Konten und Depots über 1 Mio. US-Dollar werden ab dem 30.9.2018; alle übrigen Konten und Depots ab dem 30.9.2019 gemeldet. Da es für eine AIA-Meldung keine Zustimmung der meldepflichtigen Personen, braucht, ist es an der Zeit, sich mit dem Vermögen, dem Finanzamt und evtl. sich selbst auseinanderzusetzen.

 Vielleicht klingt es ein wenig pathetisch, aber aus den historischen Steuerfällen können wir Folgendes lernen:

 1. Offene Türen suchen: Für uns alle, Unternehmer oder Privatiers, ist die Zeit gekommen, mit der Finanzverwaltung zusammenzuarbeiten. Umgekehrt heißt es auch für Finanzbeamte, uns die Türen zu öffnen.

 2. Persönlichkeit und Ehrlichkeit gehen vor. Es bringt nichts, auf fehlende Entdeckung zu pokern. Es rechnet sich, Unterlagen zeitnah zu beschaffen und zu ordnen, Vermögensverhältnisse klarzustellen, erläuterungsbedürftige Zahlen zu erklären.

 3. Steuerstrafrechtliche Sicherheit sowie einen ruhigen Schlaf kann man, durch das Delegieren der steuerlichen Angelegenheiten an einen Steuerberater sicherstellen. Hat der Steuerpflichtige ein privates oder innerbetriebliches Kontrollsystem eingerichtet, das der Erfüllung der steuerlichen Pflichten dient, kann dies ggf. ein Indiz darstellen, das gegen das Vorliegen eines Vorsatzes sprechen kann.

Managen Sie Ihre Risiken und lassen Sie es sich gut gehen!

Ihr A-S-C-L Team