Rechtsnews Schweiz · 27.07.2021
Gegen einer AG wurde das Nachsteuer- und Steuerhinterziehungsverfahren eingeleitet. Die 10-jährige Verjährungsfrist wurde eingehalten. Die Nachsteuern bezogen sich auf die Fahrzeugkosten sowie die Mietaufwände. Ferner wurden die vorgenommenen Abschreibungen auf die alten Möbeln, bei denen der Anschaffungspreis nicht nachgewiesen werden konnte, korrigiert. Der Abzug der Fahrzeugkosten wurde versagt, da keine km-Abrechnungen vorlagen. Als Ersatz wurde der Pauschalabzug i. H. v. 9.6% erlaubt.
Steuernews Schweiz · 27.07.2021
Bern, 27.07.2021 - die Schweizer Bundesanwaltschaft hat das Verfahren eingestellt, das wegen des Verdachts der Geldwäscherei gegen unbekannt in der Schweiz geführt wurde. Die Ermittlungen standen im Zusammenhang mit dem in Russland bekanntgewordenen Betrug. Bei dem wurde die russische Steuerbehörde geschädigt. Ferner ordnete die BA die Einziehung i. H. v. über CHF 4.000.000 angeordnet.

Steuernews Deutschland · 16.07.2021
Das deutsche Bundeszentralamt für Steuern BZSt veröffentlicht die Formblätter für die Rückerstattung der Kapitalertragsteuern und den erneuerten Antrag auf Rückerstattung unter 15 % Quellensteuern. Die Vordrucke sind auf der Internetseite vom Bundeszentralamt für Steuern BZSt aufrufbar. Weitere Hinweise zur Erstattung nach § 50d Absatz 1 EStG werden auch dort veröffentlicht.
Steuernews Schweiz · 08.07.2021
Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, 08.07.2021- In ihrer Publikationsreihe stellt die Steuerverwaltung (ESTV) Ergebnisse betr. Mehrwertsteuer vor. Im Fokus der Präsentation stehen: 1) Steuern auf dem Umsatz, 2) Umsätze, 3) die ggf. anrechenbare Vorsteuer, 4) der Steuerertrag.

Steuernews Schweiz · 29.06.2021
Trotz Mahnungen gaben die Eheleute A. und B. keine Steuererklärung ab. In Folge griff das Steueramt die Veranlagung nach dem pflichtgemässen Ermessen auf und schätzte das steuerbare Einkommen mit Fr. 500’000 und das steuerbare Vermögen mit Fr. 20’000’000. Der Bescheid wurde bei der Post nicht abgeholt. Im Rahmen der ermessensweisen Veranlagung der Selbständigen wie in dem vorliegenden Fall habe die Behörde sich so zu entschieden, dass sie mit der Schätzung zu einer realitätsnahen Feststellung
Steuernews Schweiz · 29.06.2021
Unrichtige Schätzung durch Steuerbehörde: Soll ich meine noch nicht eingereichte Steuererklärung abgeben? Der Unrichtigkeitsnachweis und die versäumten Mitwirkungshandlungen seien von den Steuerpflichtigen anzutreten, also die Einreichung der Steuererklärungen seien nachzuholen. Dies sei nur innerhalb der Einsprachefrist möglich (Urteil 2C_890/2018, 18.09.2019).

Steuernews Deutschland · 18.06.2021
Mit dem neuen VAT E-Commerce-Package - MwSt-Digital-Paket, der ab dem 1. Juli 2021 innerhalb der EU in Kraft tritt, ergeben sich die neuen steuerlichen Verpflichtungen in der EU und im Verhältnis der EU mit Drittstaaten wie die Schweiz. Welche Regeln sind für online Geschäftsleute und Privatpersonen, die online handeln oder Dienstleitung erbringen, sind obligatorisch zu beachten? Welche Regeln gelten als ein Wahlrecht? Was ist beim One-Stop-Shop zu beachten?
Das deutsche Bundesfinanzministerium BMF beauftragte am 14.1.2021 die Experten, die Besprechungen mit einem Whistleblower zu führen und die Daten zur Aufdeckung Steuerhinterziehung zu erwerben, die am 10.2.2021 gekauft wurden. Inzwischen seien die Fakten geklärt. Die Personendaten können den berechtigten Ländern zwecks Prüfung und Einleitung von steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren zur Verfügung gestellt werden.

Steuernews Schweiz · 15.06.2021
In einem Prozess war es streitig, ob die seit Jahren vorliegende Steuerbefreiung einer Stiftung aufgrund ihrer Beteiligung an einer AG weiterhin bestehe. Um ihre wirtschaftlichen Aktivitäten effizienter vor allem steuerlich zu gestalten, und von ihrem steuerfreien Zweck zu differenzieren, übertrug eine Stiftung ihre Aktivitäten in einem Gewinn bringenden Bereich an ihre AG, an dem sie das gesamte Aktienkapital hält.
Ärzte News · 08.06.2021
Ein selbständiger Zahnarzt klagte wegen seiner Besteuerung. Er wurde mit einem Einkommen CHF 567000 veranlagt. In diesem Betrag wurden CHF 124000 nach einer Buchprüfung durch die Steuerverwaltung geschätzt (sog. Ermessenszuschlag Urteil 2C_963/2020 vom 7. Mai 2021). Der Revisor begründete die Hinzurechnung mit einem nicht nachgewiesenen, dennoch nachvollziehbaren Vermögensvergleich.

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